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Die desolate Lage im Gesundheitswesen droht einmal mehr auf die lange Bank zu geraten.
Die desolate Lage im Gesundheitswesen droht einmal mehr auf die lange Bank zu geraten.

Pressemitteilung -

Die Zeit des Zauderns ist vorbei - Jetzt gilt es Farbe zu bekennen

Die Wahlen sind gelaufen. Die Hängepartie in der Gesundheitspolitik geht weiter. Auf Ampel-Chaos folgt Koalitionspoker. Drängende Probleme in den Beziehungen zu den USA, zur Neuausrichtung von Europa sowie zur Migrationspolitik dominieren die Debatten. Die desolate Lage im Gesundheitswesen droht einmal mehr auf die lange Bank zu geraten.

„Dabei wäre der Weg zur Sicherung der Versorgung der Bevölkerung gar nicht so schwer“, meint Dr. Ulrich Tappe vom Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng). „Ein bisschen mehr Vertrauen und weniger Misstrauenskultur würde schon weiterhelfen. Die meisten Patienten werden ambulant versorgt. Es ginge nur darum, Hürden in den ambulanten Strukturen abzuräumen: weniger Bürokratie, keine bedarfsfremden Budgetierungen, Abbau von Zulassungsbeschränkungen, Stärkung der eigenständigen freiberuflichen Kompetenzen und Unterstützung bei Investitionen. Die Politik muss die Welt nicht neu erfinden. Sie muss nur schlechtes streichen.“

In den nächsten Wochen und Monaten muss sich zeigen, ob unser Gesundheitswesen stark genug ist, um Krisen zu bewältigen. Die anlaufende Bereinigung im stationären Bereich wird zu Angebotskonzentrierungen und Standortschließungen führen. Versorgungskapazitäten verschwinden und werden in den ambulanten Bereich ausgelagert werden. Auf die Arztpraxen kommt eine Flut von Patienten zu, die in Kliniken nicht mehr behandelt werden können.

„Ohne die niedergelassene Ärzteschaft können die anstehenden Probleme nicht bewältigt werden. Aber wir benötigen Luft und Spielraum, um neue Kapazitäten aufbauen zu können“, sagt Dr. Tappe. „Bisher werden wir nur ausgebremst. Wir müssen endlich loslegen. Und dazu bedarf es nur eines Bekenntnisses zur niedergelassenen Ärzteschaft. Lasst uns endlich machen!“

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Der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e. V. (bng) ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Ulm, in dem sich mit fast 1.300 Mitgliedern mehr als 90 Prozent der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (Gastroenterologen) bzw. fachärztlich tätigen Internisten mit dem Schwerpunkt Erkrankungen des Verdauungssystems (Gastroenterologie) in Deutschland zusammengeschlossen haben, um ihre beruflichen und berufspolitischen Interessen zu organisieren.

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Dr. Petra Jessen

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