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Neueste Meldungen

  • Wir benötigen keine Wegweiser, die Umwege erzwingen.

    Niemand kann alles - Primärversorgung muss bedarfsgerecht organisiert werden

    Die aktuelle Debatte um eine verstärkte Primärarztsteuerung erweckt den Eindruck, dass Hausärzte künftig als alleinige Lotsen durch das Gesundheitssystem fungieren könnten. Doch dieses Konzept greift zu kurz. Bei schweren und chronischen Erkrankungen sowie bei anspruchsvollen Vorsorgeleistungen gehört die Koordination von Therapie und Behandlungsoptionen in die Hand des Facharztes.

  • Webfehler der Gesundheitspolitik - Vorsorge eignet sich nicht als Konjunkturmotor für Drogerieangebote

    Alle Beteiligten sind bemüht, die Motivation zur Vorsorge in der Bevölkerung zu steigern. Die aktuelle Gesetzgebung lässt allerdings befürchten, dass die erfolgreiche Entwicklung durch eine pauschale Budgetierung von Vorsorgeleistungen ausgebremst wird. Die Magen-Darm-Ärzte hoffen sehr, dass es dem neuen Bundesgesundheitsminister durch Präzisierung der Vorgaben gelingt, genau das zu verhindern

  • bng und DGVS warnen: Budgetierung gefährdet erfolgreiche Darmkrebsvorsorge

    „Wir sehen ein Präventionsprogramm, das gerade jetzt an Fahrt gewinnt – und eine Gesetzgebung, die genau in diesem Moment die Bremse zieht", erklärt Dr. med. Ulrich Tappe, 1. Vorsitzender des bng. „Die Budgetierung endoskopischer Leistungen läuft dem gesetzlichen Sicherstellungs- und Präventionsauftrag zuwider."

    Die aktuelle Gesetzgebung gefährdet die erfolgreiche Darmkrebsvorsorge.
  • Welt-Hepatitis-Tag - Vorsorge zu wenig genutzt

    „Trotz nach wie vor hoher Verbreitung sind die Neudiagnosen bei Hepatitis B und C laut RKI-Statistik 2025 im Vergleich zum Vorjahr erheblich zurückgegangen“, mahnt Dr. Dietrich Hüppe. anlässlich des diesjährigen Welt-Hepatitis-Tags „Es ist bedauerlich, dass durch Impfung vermeidbare und bei rechtzeitiger Diagnose gut behandelbare Infektionskrankheiten in hohem Maße unentdeckt bleiben!“

    Schleichend verlaufende Infektionen mit Hepatitis-Viren können unbemerkt und unbehandelt zu schweren Leberschädigungen führen
  • Prävention: Ja, aber - Wir brauchen keine Politik des Zögerns und Zauderns

    Magen-Darm-Ärzte können nicht verstehen, warum Bundesgesundheitsministerin Nina Warken mahnende Worte predigt und im gleichen Zuge durch die Gesetzgebung erfolgreiche Präventionsprogramme wie die Darmkrebsvorsorge gefährdet, die in den letzten 20 Jahren Hundertausenden das Leben gerettet hat? Ohne vorausschauende Diagnostik wird das alles zunichte gemacht.

    Die aktuelle Gesetzgebung gefährdet erfolgreiche Präventionsprogramme wie die Darmkrebsvorsorge.
  • Gesundheitspolitik - Nach der Reform ist vor der Reform

    Augenwischerei nennt der Vorsitzende des Berufsverbandes der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) das vom Bundestag verabschiedete Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Die Bundesregierung mag sich noch so auf die Schultern klopfen, weil sie eine vermeintliche Insolvenz der GKV abgewendet hat: Gespart wird damit nichts und die Probleme bleiben nicht nur bestehen, sie werden sich verschärfen.

    Gespart wird nichts und die Probleme bleiben nicht nur bestehen, sie werden sich verschärfen.

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