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Neueste Meldungen

  • Die niedergelassenen Fachärzte sind bereit, über Lösungen für die ambulante Versorgung zu reden.

    Widerspruch mit System - Unausgegorene Vorschläge helfen nicht

    „Die ambulante Versorgung in Deutschland floriert, weil sie auf die eigenverantwortliche Tätigkeit von Praxisinhabern setzt“, betont Dr. Ulrich Tappe vom Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng). „Die Politik ist gut beraten, wenn sie stärker auf die bewährte Kompetenz der Fachärzteschaft vertraut.“

  • Reform der ambulanten Versorgung - Ohne Fachärzte geht es nicht

    Nach den Reformen im Klinikbereich steht die Politik jetzt vor der Herausforderung, angesichts knapper Kassen die Weichen für eine Stärkung der ambulanten Versorgung neu zu stellen. „Die Darmkrebsvorsorge ist nicht nur ein medizinischer, sondern auch ein gesundheitspolitischer Beleg dafür, was möglich ist, wenn man der Fachärzteschaft vertraut“, erklärt der bng-Verbandschef Dr. Ulrich Tappe.

    Für die Stärkung der ambulanten Medizin ist fachärztliche Expertise unumgänglich.
  • Krankschreibung – Auch Arztpraxen sind Arbeitgeber

    Dr. Ulrich Tappe, Vorsitzender des Berufsverbands der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng): „Auch Arztpraxen sind Arbeitgeber. Eine unkontrollierte Einschätzung der Arbeitsfähigkeit führt zur weiteren Steigerung von Fehltagen und schädigt damit auch die Arztpraxen.“

    Krankschreibungen gehören zum ärztlichen Alltag.
  • Mehr Fälle trotz weniger Personal - Forscher bestätigen Effizienz der ambulanten Versorgung

    Während in den Krankenhäusern zwischen 2019 und 2023 mit steigenden Zahlen beim nichtärztlichen Personal weniger Fälle behandelt worden sind, haben die Arztpraxen steigende Fallzahlen verzeichnet, obwohl die Zahl der Praxisangestellten bei gleichzeitig zunehmender administrativer Belastung rückläufig war. Im ambulanten Bereich werden rund 90 Prozent aller Krankheitsfälle in Deutschland behandelt.

    Arztpraxen arbeiten deutlich effizienter als Krankenhäuser
  • Das falsche Signal - Keine Medikamentenabgabe ohne Arztkontakt!

    Der Arzt wählt auf Basis der gesicherten Diagnose unter Berücksichtigung aller individuellen Umstände eine abgewogene und begründete Therapie. Der Apotheker berät und klärt auf über den richtigen Umgang mit Medikamenten. Wenn der Apotheker ohne umfassende Anamnese und gesicherte Diagnose in die Verordnung eingreifen dürfte, würde der Therapieerfolg auf unkontrollierbare Weise in Frage gestellt.

    Der Apotheker berät und klärt auf, aber kann nicht über Therapien entscheiden!
  • Positive Signale - Zeit für den Ausbau der ambulanten Versorgung

    Das Angebot der niedergelassenen Ärzteschaft, über Maßnahmen zur Schaffung der zusätzlich benötigten Kapazitäten und strukturverbessernde Reformen zur Stärkung der ambulanten Versorgung gemeinsam zu beraten, steht. „Dabei müssen wir darauf achten“, so bng- Verbandschef Dr. Tappe, „nicht über das Ziel hinaus zu schießen und mit Bedacht vorzugehen.“

    Sprechen wir über den Transfer von stationären Lesitungen in den ambulanten Bereich.
  • Ärztliche Weiterbildung - Schulterschluss von Kliniken und Praxen unumgänglich

    Der Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) begrüßt, dass der Marburger Bund Vorschläge macht, um die fachärztliche Ausbildung zukunftssicher aufzustellen. Es ist allerdings zu kurz gedacht, eine Verknappung nur im Bereich der Kliniken zu bewerten und die Chancen einer Qualifikation in der niedergelassenen Praxis nicht mit in die Überlegungen einzubeziehen.

    Niedergelassene Magen-Darm-Ärzte sind bereit, medizinischen Nachwuchs in der Praxis auszubilden.

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